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Hauptrebsorte des Valpolicella ist der Corvina Veronese

Zweitwichtigste Rebsorte ist Rondinella

Wird ergänzt durch Sangiovese

Valpolicella, Ripasso und Amarone - Eine erfolgreiche Troika

Es sind die im Anbaugebiet heimischen so genannten autochthonen Rebsorten, die den Valpolicella-Weinen ihr Gesicht verleihen. Die Basis der Weine wird vorwiegend von den drei Sorten Corvina, Corvinone und Rondinella bestimmt. Dabei spielt die Corvina-Rebe dank ihrer guten Ausbaufähigkeit und ihres phenolischen Charakters eine tragende Rolle. Sie ist es, die dem Wein Struktur und Körper verleiht.

Jede Traube hat ihre sortentypischen Vorzüge und vermittelt ihren eigenen Charakter. Corvina Veronese wird fast reinsortig vinifiziert (Vinifizierung = Weinherstellung), da durch das Antrocknen ihre Qualitätsmerkmale besonders gut zur Geltung kommen. Sie gibt dem Wein ein leicht beeriges Aroma, gepaart mit einer Mandelnote. Die Rondinella-Traube trägt zur Farbintensität, Körper und Säure bei, während Molinara dem Wein fruchtige und delikate Nuancen verleiht.
Am Ende kommt es in der Zusammenstellung - wie bei jeder guten Cuvee - auf das richtige Mischungsverhältnis an. Das ist die Kunst. Oder das Geheimnis. Die Hauptrolle hierbei lässt sich sicher der Corvina Veronese-Traube zuschreiben, die mit einem Anteil von 40 bis 80% deutlich vor den Rebsorten
Rondinella (5 bis 30%) und Molinara (5 bis 10%) liegt. Eine untergeordnete Rolle spielen dagegen die Sorten Cabernet Sauvignon, Sangiovese und Rossignolla. Auch sie werden angebaut, aber ihr Anteil ist verschwindend gering.

Von den höheren Hanglagen kommen die gesteigerten Qualitäten, die überwiegend zu Valpolicella Superiore gekeltert werden. Er reift mindestens ein ganzes Jahr. Sein ausgewogener, samtiger Geschmack wird von einem zarten Vanille-Aroma unterstützt.

Ein besonders körperreicher Wein ist der Valpolicella Ripasso. Er wird als kleiner Bruder des vollreifen Amarone angesehen und wird auch mit der Maische aus der Amarone-Erzeugung vergoren. Dadurch erhält er bei dezentem Säurespiel eine tief granatrote Farbe und auch einen höheren Alkoholgehalt, der ihn lagerfähig macht.

Die Qualität des Valpolicella und damit auch sein Renommee sollen nach dem Willen des Schutzkonsortiums der
Region weiter steigen – nicht nur für den Vorzeigewein der Region 
Amarone, der ohnehin die ungebrochene Wertschätzung der Weinkenner erfährt. Deshalb verfügte es zuletzt 2010, dass es drei Jahre keine Eintragungen für neue Anbauflächen geben darf.